Datenvalidierung

Vertrauenswürdige Daten sind eine Voraussetzung für die Qualität der externen Qualitätssicherung. Denn nur so sind die Aussagen und Schlussfolgerungen aus den Messungen zur Qualität der medizinischen Versorgung belastbar (Validität). Hierzu muss überprüft werden, ob die übermittelten und zur Auswertung verwendeten Angaben deckungsgleich mit den Angaben der Patientenakten und vollständig sind.

Zu diesem Prüfungszweck wurde im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses das Verfahren zur Validitätsprüfung der Qualitätssicherungsdaten entwickelt.

Die von den Leistungserbringerinnen und Leistungserbringern übermittelten Daten werden von der Bundesauswertungsstelle und den LAGen gemäß dem Datenvalidierungsverfahren auf ihre Validität (Güte)geprüft.

Die Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer sind verpflichtet, sich an dem Datenvalidierungsverfahren zu beteiligen. Bei Auffälligkeiten haben sie an der Aufklärung und Beseitigung der Ursachen mitzuwirken.