Historie

Bereits im Dezember 2010 hat der Gemeinsame Bundesausschuss die Richtlinie zur einrichtungs- und sektorübergreifenden Qualitätssicherung beschlossen (Qesü-RL).

Nach der Qesü-RL sind erstmals Langzeitbetrachtungen bestimmter medizinischer Leistungen möglich, da hier nicht mehr nur der Sektor „Krankenhaus“, sondern auch die Versorgung im vertragsärztlichen Bereich berücksichtigt wird.

Am 15. September 2017 trat der Vertrag zur Umsetzung der einrichtungs- und sektorübergreifenden Qualitätssicherung in Hamburg gemäß der Qesü-RL in Kraft. 

In der Konstituierenden Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft vom 14. Dezember 2017 wurde die Geschäftsstelle Qesü Hamburg gegründet und damit beauftragt, die Qualitätssicherungsverfahren nach der Qesü-RL zu betreuen.

Begonnen wurde mit der Perkutanen Koronarintervention (QS PCI), gefolgt von dem Verfahren Vermeidung nosokomialen Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) und seit 1. Januar 2019 der Cholezystektomie (QS CHE).

Ebenfalls seit dem 1. Januar 2019 trat die Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS) in Kraft und ersetzt die Qesü-RL.