Qesü - Cholezystektomie

Gallensteine können häufig Symptome wie kolikartige Schmerzen im Oberbauch von mehr als 15 Minuten verursachen, in die rechte Schulter oder in den Rücken ausstrahlen.

Eine Sonographie kann schnell Aufschluss darüber geben, ob es sich tatsächlich um Gallensteinbeschwerden handelt.

Liegen Gallensteine vor, die die oben beschriebenen Symptome verursachen, ist häufig eine operative Entfernung der Gallenblase indiziert.

Es gibt die Möglichkeit, einen minimal-invasiven Eingriff vorzunehmen (laparoskopisch) oder offenchirurgisch mittels Bauchschnitt.

Bis zum Jahr 2014 wurden Daten zu diesem Eingriff für den stationären Sektor gesammelt und ausgewertet. Ab dem Erfassungsjahr 2015 wurde die Dokumentationspflicht ausgesetzt.

Seit dem 1. Januar 2019 ist das Verfahren als sektorübergreifendes Verfahren in der Qualitätssicherung wieder in den Regelbetrieb aufgenommen.

Das Verfahren soll die qualitätsrelevanten Aspekte im Bereich von

  1. Komplikationen/unerwünschten Ereignissen,
  2. erneuten Eingriffen aufgrund von Komplikationen und
  3. Überleben der Patienten

messen und vergleichend darstellen und bewerten (§ 1 Themenspezifische Bestimmungen für das Verfahren Cholezystektomie der Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung).

Hierzu werden nicht nur die sog. QS-Daten einer Auswertung zugeführt, sondern auch die sog. Sozialdaten der Krankenkassen zu stationären Folgebehandlungen ausgewertet.

Ziel ist es, sowohl die Komplikationsraten und Folgeeingriffe zu verringern als auch durch eine Verbesserung der Durchführung der Eingriffe die Patientensicherheit zu erhöhen.