Qualitätsvergleiche

Die Verfahren nach dem themenspezifischen Teil der Richtlinie der datengestützten externen Qualitätssicherung (DeQS) vergleichen die Patientenversorgung anhand von festgelegten Qualitätsindikatoren und Kennzahlen.

Aus den übermittelten Datensätzen werden die Kennzahlen zu den einzelnen Qualitätsindikatoren und somit die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Behandlungsmaßnahmen statistisch errechnet Die Ergebnisse werden im Krankenhausvergleich den Abteilungen, den Vertragspartnern der KVHH und den Fachgremien zur Verfügung gestellt.

Treten statistische Auffälligkeiten und signifikante Abweichungen vom vorgegebenen Referenzwert (=zulässiger Ergebnisbereich) auf, wird im Stellungnahmeverfahren mit den Leistungserbringern geklärt, ob es sich dabei um erklärliche Auffälligkeiten handelt, oder ob in diesen Punkten Verbesserungspotenziale liegen.

Ziel der Verfahren ist es nicht, die besten Leistungserbringer zu identifizieren, sondern die Behandlungsqualität aller Teilnehmer auf dem höchst möglichen Niveau anzugleichen, so dass Hamburger Patienten in jedem Sektor bestmöglich behandelt werden. Die noch bestehenden Unterschiede werden analysiert und dann zur Verbesserung der Behandlung genutzt.

Die gewonnen Erkenntnisse über das Qualitätsverbesserungspotential soll das einrichtungsinterne Qualitätsmanagement unterstützen und die Patientensicherheit verbessern.